Alfeld: Parkplatzsituation am Krankenhaus

Auf ihrer Fraktionssitzung  am 16.01. befasste sich die CDU/FDP Gruppe mit der Parkplatzsituation am AMEOS Klinikum. Bei einem Krankenhaus dieser Größe mit zwei Ärztehäusern, einer psychiatrischen Tagesklinik, einer Physiotherapie und einem Therapiebad werden viele Stellplätze allein für die Ärzteteams und alle dort Beschäftigten benötigt. Hinzu kommen alle Patienten, die die Ärzte besuchen und die verschiedenen Behandlungsangebote annehmen, sowie die täglichen Besucher.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass es meist schwierig ist, einen Parkplatz zu finden und häufig chaotische Zustände herrschen. Jeder versucht eben sein Glück.
Von der Landrat-Beushausen-Straße kommend stehen vor dem Haupteingang zwei Parkplätze zur Verfügung, die teilweise namentlich reserviert sind. Dabei kommt es vor allem aufgrund der schmalen Fahrbahnen zu komplizierten Wendemanövern und die Zufahrten werden blockiert. Also weicht man auf den behelfsmäßigen Parkplatz an der Straße oder ins oberhalb gelegene Wohngebiet aus.
Nicht viel besser sieht es, von der Albert-Schweitzer-Straße kommend, auf der Rückseite des Gebäudes aus. Auch dort wird oft verzweifelt nach einem Parkplatz gesucht, weil hier unter anderem die Tagespatienten der Physiotherapie und des Therapiebades hinzukommen. Das führt häufig zu „kreativen“ Lösungen, die aber zu weiteren Verengungen der Wege führen. Letztendlich wird ins Wohngebiet ausgewichen und so die ohnehin schmale Zufahrtsstraße noch weiter blockiert.
Oftmals wurden die Fahrzeuge so geparkt, dass Rettungsfahrzeuge nicht mehr passieren konnten. Die Polizei musste schon häufig im Krankenhaus die Halter der Fahrzeuge ausrufen lassen.
Die CDU/FDP Gruppe weiß, dass etwas unternommen werden muss, auch wenn es ein äußerst schwieriges Problem ist. Schließlich ist uns allen daran gelegen, das Krankenhaus attraktiv zu gestalten und dazu gehört ein zumindest ausreichendes Parkplatzangebot. Die sieben neu geschaffenen Parkplätze sind ein guter Ansatz, werden aber ganz sicher nicht reichen.
Die CDU/FDP Gruppe wird mit dem Bürgermeister und der Verwaltung Gespräche aufnehmen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Rückblick auf die Infoveranstaltung zum Thema Bürgerhaushalt am 16.01.2017 in Nordstemmen

Bürgerhaushalt = Bürgerbeteiligung = mehr Demokratie – unter diesem Motto wurde in das Deutsche Haus in Nordstemmen eingeladen.

Herr Dr. Müller vom Arbeitskreis Bürgerhaushalt Hildesheim hat in verständlicher und anschaulicher Weise einen möglichen Bürgerhaushalt vorgestellt. Trotz intensiver Werbung für die Veranstaltung und verschickter Einladungen an die Gemeindeverwaltung sowie der Ratsfraktionen war die Anzahl der Besucher doch gut überschaubar.

Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen waren vertreten und haben sachlich Ihre Pro- und Contrastandpunkte zum Thema Bürgerhaushalt in Nordstemmen vertreten.

Große Enttäuschung war auf allen Seiten darüber zu finden, dass kein Vertreter der Verwaltung der Einladung gefolgt ist.

Nach dem Referat von Dr. Müller kam es in angenehmer und entspannter Atmosphäre zu einer angeregten Diskussion zu den Vor- und Nachteilen eines Bürgerhaushalts in der Gemeinde Nordstemmen.

Fazit für den Arbeitskreis Bürgerhaushalt: Wir kämpfen weiter für einen Bürgerhaushalt und somit für mehr Bürgerbeteiligung und mehr Demokratie.

Zitate für 2016

„Freiheit und Verantwortung gehören zusammen. Nur wer frei ist und immer auch anders agieren könnte‚ kann verantwortlich handeln.“                                   Heinz von Foerster

 

„Ohne die Freiheit ist Recht nicht denkbar. Alles Recht beruht auf Freiheit, nicht auf Herrschaft. Herrschaft kann Ordnung schaffen, nicht aber eine Rechtsordnung.“
                                                                                   Karl Albrecht Schachtschneider